Sunday, November 27, 2005

Du bist Deutschland.
Du bedienst dich am Geld anderer.
Du belügst deine Mitmenschen auf dreisteste Art.
Du leugnest Tatsachen.
Du hast Allmachtsphantasien.
Du hackst auf denen herum, die unter dir stehen und schleimst bei den Übergeordneten.
Du bedenkst deine Genossen und die bereits Wohlhabenden mit Zuwendungen und nimmst den Ärmeren das bißchen, was sie noch haben.
Du verdrehst die Tatsachen so lange und so oft, wie es dir passt.
Du machst Gesetze für multinationale Großkonzerne und opferst dafür die Rechte deiner Bürger.
Du bespitzelst deine Mitmenschen und denunzierst sie.
Du trittst die Bürgerrechte mit Füßen und pfeiffst auf die Gewaltenteilung.

Denn Du bist Deutschland. Es fragt sich nur, wie lange deine Wähler noch Deutschland sein wollen!



Du bist Deutschland...
denn du hast noch Arbeit zu Dumpinglöhnen
denn du hast keine Arbeit aber Hartz IV
denn du kennst die Kinderarmut aus eigener Erfahrung
denn du bist Rentner und somit ein Sozialfall
denn du bist gesetzlich krankenversichert und somit Patient 2.Klasse
denn du besitzt Telefon und Computer und somit mußt du überwacht werden
denn du besitzt ein Auto und somit mußt du noch mehr überwacht werden

denn du bist ein freier und mündiger Bürger auch wenn deine Rechte
von Woche zu Woche mehr beschnitten werden

Friday, November 25, 2005

Kumoon
Thema: Spiel, Indiespiel

Mal eine neue Spielidee. Man schießt mit einem Kücken auf Kisten. Der Haken ist, man darf nur einmal schießen.

Download unter http://mayoneez.1g.fi/kumoon/

Den Review gibts bei d-frag.de:
http://d-frag.de/blog/2005/11/25/kumoon

Wednesday, November 23, 2005

Futurezone Artikel
Thema: Musikindustrie, IP

Die Musikindustrie versucht nun auf EU-Ebene dem Raupkopierer-Pack zuleibe zu rücken, indem sie fordert, das alle IP-Addressdaten aller Nutzer von ihr generell eingesehen werden können.

Meine Meinung dazu dürfte eigentlich klar sein: "Spinnen die jetzt komplett, krininalsieren da einfach mal alle Internetnutzer weil sie vielleicht ein Verbrechen begangen haben könnten?"




Musikindustrie fordert Datenspeicherpflicht
Der internationale Verband der Musikindustrie fordert vom EU-Parlament ein Zugriffsrecht auf die Log-in-Daten und IP-Adressen aller EU-Bürger. Bisher war ein Einblick nur bei Verdacht auf Terrorismus oder organisiertem Verbrechen vorgesehen.

Über den Ableger Creative and Media Business Alliance hat die IFPI, der internationale Verband der phonographischen Industrie, die Ausweitung der in Arbeit befindlichen Richtlinie zur Datenspeicherpflicht [Data Retention] gefordert.

Sogar die am meisten kritisierten Richtlinienentwürfe des Rats hatten in der Präambel enthalten, dass diese personenbezogenen Daten aus dem Internet-Verkehr und den Telefonnetzen nur bei Verdacht auf Terrorismus oder organisiertes Verbrechen von den Telekoms angefordert werden dürfen.

Ausdehnung "auf alle Verbrechen"
Nach dem Willen der IFPI sollte der Geltungsbereich der Richtlinie auf "alle Verbrechen" - also auch jenes der Copyright-Verletzung - ausgedehnt werden.

Dabei reicht etwa in Österreich das angedrohte Strafausmaß bei weitem nicht, um den Tatbestand eines schweren Verbrechens zu erfüllen.

Nach Willen des IFPI soll in diesem Fall künftig das jeweils höchste verfügbare Strafausmaß eines EU-Staates als Grundlage dienen.

Die Behinderung der Strafverfolger
Anschließend an die 2001 angenommene Copyright-Richtlinie, die der Musik- und Filmindustrie ohne Gerichtsbeschluss weitgehende Auskunftsrechte bei Internet-Providern einräumt, fordert die IFPI nun vom Parlament Zugriff auf die gespeicherten Log-in-Daten und jeweiligen IP-Adressen.

Nach dem Richtlienentwurf des Rats sollte auch die MAC-Adressen der Benutzer-Hardware ausgelesen und gespeichert werden.

Damit die [oben zitierte] Copyright-Richtlinie auch sinnvoll sei, sei es notwendig, dass die Provider die Daten auch genügend lange speicherten, heißt es in dem Schreiben.

Die vom Parlament verlangte Entschärfung einiger Punkte der Richtlinie würde die Strafverfolger dabei behindern, Musikpiraterie zu verfolgen.

[Futurezone / Erich Moechel]

"Halbes Jahr ist Minimum"
Die geplante Speicherpflicht für Internet-Logs und IP-Adressen von einem halben Jahr sei überdies als das absolute Minimum anzusehen, so die Musikindustrie.
Der laufende Richtlinienentwurf

© 2005 | alle Rechte vorbehalten




Quelle: Musikindustrie fordert Datenspeicherpflicht

Tuesday, November 22, 2005

Gartenhausblog
Thema: DIY

Wie bastelt man sich ein Gartenhaus aus PVC-Rohren.

Dieser Blog hat das ganz gut dokumentiert:
http://pvcgreenhouse.blogspot.com/

Monday, November 21, 2005

Überwachung des Individualverkehrs
Thema: Überwachungsstaat

Der österreichische Verkehrsminister Hubert Gorbach eifert wieder mal Schily nach und fordert den Einbau einer Blackbox in jeden Privatpkw [1]. Ich beschäftigte mich ein bischen näher mit der Sache und stieß auf einen Artikel auf futurezone.orf.at [2] der die Sache genauer auf den Punkt bringt.

Zitat von Hubert Gorbach [1]:
"Vizekanzler Hubert Gorbach [BZÖ] kündigt eine EU-weite Diskussion zur Überwachung des gesamten Individualverkehrs an. Aufgezeichnet werden sollen neben Wetterdaten auch Geschwindigkeit und Reaktionszeiten der Fahrer.

Privat-Pkws könnten in naher Zukunft ebenso lückenlos überwacht werden wie die zivile Luftfahrt."

Natürlich wird diese Maßnahme mit der besseren Nachweisbarkeit, der genaueren Abrechnung usw. gerechtfertigt.

Naja, wollen wir mal sehen wer von dieser Blackbox profitiert:
  • Versicherungen (Teilschuld)
  • Polizei (Nur mal kurz nachsehen, wo sie gewesen sind)
  • Staat (Kontrolle)
  • Hersteller

Mal davon abgesehen das die Blackbox alleine 500 € kostet, von der Installation ganz zu schweigen.

Für Firmenflotten ist das ganze ja noch okay, aber bei Privatpkws würde das doch nur auf eine lückenlose Überwachbarkeit abzielen, oder?

[1] Österreich will EU-Unfallschreiber für PKW vorschlagen
[2] Eine "Black Box"für Österreichs Pkws

Sunday, November 20, 2005

Die Geißel des 21. Jahrhunderts
Thema: Spiele, Killerspiele, Verdummung

Nein, in diesem Beitrag beschäftige ich mich nicht mit dem schlechten Einfluss von Killerspielen, des Fernsehens, usw...

Stattdessen wollen wir uns heute mit Kritikern dieser Medien auseinander setzen. Kritiker die auf schnelle Reaktionspolitik anstatt auf eine guten Langzeittest Wert legen. Kritiker die wegen eines kleinen Amoklaufes einer psychisch gestörten Person ganz schnell alle "Killerspiele" verbieten wollen. Kritikern denen wir dieses Jugendschutzgesetz zu verdanken haben welches Jugendlichen den Zugriff auf harmlose Shooterdemos nimmt (zumindest am Kiosk) und den Jugendlichen welche ein entsprechendes Abo besitzen, härtere Demos geliefert hat.

Im Endeffekt führt dieses Jugendschutzgesetz dazu, dass der gesamte deutschsprachige Raum mit abgespeckten, entschärften und oftmals sogar lächerlichen Spielen verseucht wird.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das bekannte Spiel "Comand & Conquer: Generals" welches bereits ein sehr gutes Spiel für sich selber ist. Leider war den Aktionspolitikern die gesamte Aufmachung des Spiels ein Dorn im Auge.
Das Ergebnis kennen wir ja: Umbenennung der Spielparteien, Roboter statt Menschen, rollende Waschmaschinen statt Terroristen, blecherne Vertonung und der absolut idiotische Name "Comand & Conquer: Generäle". Bloß weil zu dieser Jahreszeit das Thema Krieg insbesondere der Krieg gegen den Terror absolute Brisanz hatte? Bloß weil die erste Mission zufällig die Eroberung Bagdads beinhaltete?

Naja, zurück zum Thema. In der Ausgabe der FAZ vom 18. November 2005 hat der Author "kau" eine Glosse geschrieben (Siehe [1]), die genau in das Schema des Aktionspolitikers passt (Lasst es uns schnell verbieten!).

Als Reaktion auf diese Glosse schrieb Richard vom bekannten deutschen Spieleblog Antigames eine höchst amüsante Gegenglosse (Siehe [2]).

Fazit: Ich finde das die Auswirkungen von Killerspielen überbewertet wird. Sie mögen zwar manchmal zu sozialer Vereinsamung, Depressionen und sonstigen Kram führen, aber was solls. Jugendliche unter 18 sollten halt von ihren Eltern kontrollolliert werden, anstatt alle Gamer über 18 des deutschsprachigen Raumes mit minderwertigen Titeln zu verdammen.

[1] FAZ - kau -> "Medienkonsum - Die Kinder sind schuld"
[2] Antigames.de - Schuld sind immer die Anderen!

Saturday, November 19, 2005

Laser-etching
Thema: DIY, Laser Etching, Makezine

TarsierHeute beschäftige ich mich kurz mit den Möglichkeiten proffessioneller Laser Cutter. Philip Torrone (Mitauthor des bekannten DIY-Magazines MAKE) hat nämlich dieses nette Tierchen mit einem solchen Gerät in sein Powerbook gravieren lassen (Siehe [1]).

Das Ergebnis ist beeindruckend:
Ergebnis
Das verwendete Laser-Cutter Gerät stammt von Epilog (Siehe [2]) und kostet um die 20.000 Dollar (Innenraum 38x12x11 Zoll). Ich würde gerne so ein Gerät besitzen, leider befindet es sich außerhalb meiner finanziellen Reichweite.

Naja, wer trotzdem so ein Gerät haben möchte, sollte sich beim Hersteller Epilog [2] beziehungsweise beim deuschen Vertrieb [3] umsehen.

[1] (ENG) MAKE:Blog Laser-etched Powerbook!
[2] (ENG) Epilog-Laser
[3] (GER) F Hagemann - Epilog-Laser Vertrieb in Deutschland

Friday, November 18, 2005

Sony Rootkit
Thema: IT, Großkonzerne, DRM, Rootkit
So, nun ist soweit: Der erste "echte" Blogeintrag.

Dieser Blog-Eintrag beschäftigt sich mit dem Sony-Rootkit Skandal der besonders in den letzten Wochen von der Fachpresse aber auch "normalen" Tageszeitungen aufgegriffen wurde (Siehe [1]).

Die Problematik ist folgende, bzw. lief folgendermaßen ab:
  1. Sony BMG packt einen neuartigen DRM-Schutz auf einige seiner CDs. Dieser Schutz hat aber zwei zusätzliche Spezialfunktionen: Cloaking und Phonehome. Wegen der ersten Funktion wird der Schutzmechanismus als Rootkit bezeichnet. Diese Funktion ermöglicht es Prozesse mit der Zeichenfolge "$sys$" vor dem Benutzer und anderen Anwendungen zu verstecken. Die zweite Funktion telefoniert einfach nach Hause.
  2. Die Alben mit dem Schutzmechanismus werden vekauft und "infizieren" eine halbe Million PCs mit dem Schutz.
  3. Der russische Computersicherheitsexperte Mark Russinovich kommt auf den Funktionsmechanismus des Schutzes [1]. Er stellt weiterhin fest, das eine Entfernung des Schutzes das System teilweise beschädigt. Außerdem hat er noch etwas wichtiges herausgefunden: Sollte der "Schutz" das System so stark beschädigen, dass es nicht mehr im normalen Modus hochgefahren werden kann, ist Sense, da der Schutz auch im abgesicherten Modus aktiviert ist.
  4. Die Presse stürzt sich auf den Skandal
  5.  . . . 

Da die Story schon dutzendemal durchgekaut wurde, werde ich mich nur mit einen Aspekt anprangern (frei nach Bruce Schneiers Sicht des Falles [2]):

Wie kann Sony es wagen, ein derartiges Programm auf seine CDs zu packen. DRM ja schön und gut, aber dann will ich Wissen was abläuft und will nicht unversehens mein System beim Versuch Musik zu hören schrotten.

Meine Meinung zu DRM ist eigentlich stark negativ betont. DRM ist eigentlich der klägliche Versuch Pay-per-View/-Hear durchzusetzen. Die Industrie will, dass wir jedesmal Geld hinblättern, wenn wir uns einen Musiktrack anhören.

Zu dieser Thematik gibt es ein sehr schönes Dokument über das Thema "Warum kann DRM nicht funktionieren?" (Siehe [3], [4])

[1] (ENG) sysinternals.com - Sony Rootkits and Digital Rights
[2] (ENG) schneier.com - Sonys DRM Rootkit
[3] (ENG) Äußerst interressantes Dokument zum Thema "Warum kann DRM nicht funktionieren?"
[4] (GER) Äußerst interressantes Dokument zum Thema "Warum kann DRM nicht funktionieren?" (Google-Suche nach dem PDF)
Dies ist der erste Eintrag in meinen neuen Blog "Gemischtes Gemüse".

Nein, dies ist kein Blog der sich mit dem Kochen bzw. dem austüftlen rafinierter Gemüsekreationen beschäftigt. Zumindest nicht nur ...

Ich habe den Namen gewählt, da ich in diesen Blog ein gemisch aus sehr vielen verschiedenen Themenbereichen eintragen werde.

Da mir "Gemischtes Gemüse" bei der Namenswahl besser geffallen hat als zum Beispiel "Gemüse Allerlei" oder "Ratatouille" habe ich eben diesen Namen ausgewählt.